Mitteilung des Präsidenten


Neuorganisation Schul- und Geschäftsleitung

Geschätzte Leserinnen und geschätzte Leser

Ich hoffe, Sie konnten eine angenehme Sommerzeit verbringen und haben viel Spannendes erlebt. Die Sommerpause ist Geschichte, was bleibt sind die Erinnerungen an hoffentlich zahlreiche schöne Momente. Zurück im Alltag steht man, wie nach dem Erwachen eines Traums, bereits wieder mitten im „daily business“.

Als Erstes möchte ich Sie über eine gewichtige, personelle Veränderung informieren. Kurz vor den Frühlingsferien teilte unser Gesamtschulleiter Gregory Turkawka mit, dass er die Sekundarschulgemeinde per Ende Schuljahr 2016/17 verlassen werde. Die Schulleitung, Vertreter der Schulpflege und die für Schüler- und Elternbelange zuständigen Heilpädagogen trafen sich in der Woche vor den Frühlingsferien zu einer ersten Beratung. Ziel war es, eine neue Führungsstruktur zu entwerfen, die mit Beginn des neuen Schuljahres in Kraft tritt und im Einklang mit den aktuellen Bedürfnissen steht. Weitere Treffen in der gleichen Besetzung wurden unmittelbar nach den Frühlingsferien einberufen. Verschiedene Erwägungen haben dazu geführt, dass die Aufgaben des Gesamtschulleiters neu an bestehende Schulleiter, die Verwaltung, die Schulpflege sowie an Urs Häusermann und Peter Kuster verteilt werden. Diese neue Organisationsstruktur wurde Mitte Juni dem gesamten Lehrerteam vorgestellt. Diese wurde von den Lehrpersonen beider Schulhäuser gutgeheissen. Ebenso wurde der Vorschlag, die jeweiligen schulischen Heilpädagogen im Teilpensum als Schulleiter anzustellen, angenommen. Im Juni hat die Gesamtschulpflege nochmals über die neu anzustrebende Struktur beraten und sie positiv verabschiedet. Mit der angepassten Organisationsstruktur werden interne wie externe Bedürfnisse optimal abgedeckt.

In den letzten 12 Monaten hat sich die Schulpflege mit der Qualitätssicherung und der Optimierung von Entscheidungsprozessen auseinandergesetzt. Sie hat Voten, Anliegen von Stimmbürgern, Eltern, Parteien und dem Verein "Eltern und Bürger für eine starke Schule" sowie Ergebnisse aus den stattgefundenen Mediationen und einer intern durchgeführten Umfrage zusammengetragen, evaluiert und umgesetzt. Die Erkenntnisse daraus haben zu verschiedenen Massnahmen geführt. So wurde die Aufsichtsfunktion der Schulpflege mittels verschiedenen Beschlüssen zusätzlich verstärkt, es wurden ihr wieder vermehrt Kompetenzen übertragen und aufgrund der Tragweite der Digitalisierung ein neues Ressort ICT & Medien geschaffen. Den Finanzbereich haben wir mit der Anstellung einer geeigneten Finanzfachkraft optimiert und Erlasse im Bereich Finanzen und Personal verfügt.

Den Leserinnen und Lesern des Mitteilungsblattes Oberglatt habe ich bereits im noch jungen 2017 im Editorial mitgeteilt, dass mindestens alle 4 Jahre eine externe Evaluation im Auftrag der Bildungsdirektion stattfindet. Der Startschuss dazu fiel im Januar mit dem Kick-Off Meeting. In der Zwischenzeit fanden die Planungssitzung mit der Schulleitung und die Besprechung der Resultate der schriftlichen Umfragen im Beisein von Schulpflegern statt. Die Evaluationsbesuche in den Schulhäusern wurden im Juli durchgeführt und das Ergebnis wird unserer Schule anlässlich einer Rückmeldeveranstaltung im Spätsommer eröffnet. Wir warten die Erkenntnisse aus der Evaluation gespannt ab, denn diese sind wichtig, um sie ins Schulprogramm einfliessen zu lassen und künftige Arbeitsfelder zu definieren.

Bildung ist als Teil unserer fundierten, gut funktionierenden Demokratie ein sehr wichtiges Thema, welches nicht nur in unserer Kreisgemeinde thematisiert und darüber politisiert wird. Lernmodelle, Lernmethoden, Unterrichtsgestaltungen, pädagogische Freiheiten der Lehrpersonen sowie der Lernplan 21 bieten landauf, landab unerschöpflichen Gesprächsstoff. Mit der Präsidentin des Vereins "Eltern und Bürger für eine starke Schule", Frau Suzanne Weigelt, konnte ich vor den Sommerferien ein eingehendes, gutes Gespräch führen und mich über schulische Themen im Allgemeinen sowie über verschiedene Ansichten im Bereich Bildung und eine starke Schule austauschen. Im September ist ein nächster Austausch, erweitert durch die Schulleitung, geplant. Es geht darum, Anliegen direkt platzieren und besprechen zu können. So hat die Sekundarschule die Möglichkeit, Unklarheiten und verschiedene Sichtweisen direkt der Bedarfsgruppe aufzuzeigen und erklären zu können. Das Ziel, eine aktive, gute Schule in der Kreisgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten zu haben, ist für die Sekundarschulpflege von enormer Wichtigkeit. Die Jugendlichen sollen motiviert den Unterricht besuchen und unter Einhaltung des Lehrplans das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Zeit nach der Volksschule erhalten. Ich bin zuversichtlich, dass ein gutes Einvernehmen mit einem adäquaten Austausch der richtige Schritt für eine erfolgreiche Zukunft im Sinne aller Bedarfsgruppen, insbesondere für unsere Schülerinnen und Schüler, darstellt.

Ein weiteres, grosses Thema beschäftigt die Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten seit längerer Zeit. Es geht dabei um die anstehende Grenzbereinigung zwischen Niederhasli/Niederglatt und Oberglatt. Mit dem neuen Gemeindegesetz, das per 1.1.2018 definitiv in Kraft tritt, ist es nicht mehr möglich, als politische Gemeinde mehreren Sekundarschulkreisgemeinden anzugehören. Betroffen von einer Grenzbereinigung ist der Oberglatter Ortsteil Hofstetten, welcher heute der Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten zugehört. Nachdem der Gemeinderat Oberglatt entschieden hat, künftig seine Jugendlichen im Oberstufenalter in Rümlang beschulen zu lassen, stehen für Niederhasli noch zwei Varianten für die Grenzbereinigung zur Diskussion. Eine Variante sieht die Weiterführung der Sekundarschulgemeinde Niederhasli-Niederglatt (ohne Hofstetten) vor, die andere Variante eine Aufspaltung der Sekundarschulgemeinde Niederhasli-Niederglatt. Dazu gab die Sekundarschule eine Studie bei der Firma Swissplan in Auftrag, welche die finanziellen Auswirkungen möglicher Grenzbereinigungsvarianten aufzeigt, aber auch strukturelle Überlegungen beinhaltet. Die zuständigen Behörden werden sich mit dem nun vorliegenden Bericht auseinandersetzen und darüber beraten. Die Variante, welche die pädagogischen, strukturellen, geographischen und finanziellen Aspekte vereint und somit die Bedürfnisse der Gemeinden Niederhasli und Niederglatt bestmöglichst abdeckt, wird weiter verfolgt und das Geschäft demnächst für die Urnenabstimmung aufbereitet. Gerne werde ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, zum gegebenen Zeitpunkt im Namen der Schulpflege entsprechend informieren.

Abschliessend ist es mir eine grosse Freude, unsere neuen Schülerinnen und Schüler an unserer Sekundarschule begrüssen und willkommen heissen zu dürfen. Ich wünsche Ihnen einen guten Einstieg in ein spannendes, lehr- und erfolgreiches Schuljahr.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche allen Leserinnen und Lesern laue Spätsommertage und einen farbenfrohen Herbst.

Ihr Präsident Philippe Chappuis


Behörde / Verwaltung
Sekundarschulgemeinde

Niederhasli Niederglatt Hofstetten

Dorfstrasse 37

8155 Niederhasli

Tel. 044 850 32 68

Fax 044 851 32 52

schule(at)eduzis.ch



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